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Wichtige SEO Regeln

– Tipps für ein besseres Ranking in Google –

Was ist SEO?

SEO (Search Engine Optimization) bedeutet Suchmaschinenoptimierung und hat das Ziel, Ihre Website in Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo möglichst weit vorne zu positionieren. Es wird zwischen On-Page-Optimierung und Off-Page-Optimierung unterschieden.
Während die On-Page-Optimierung nur auf den Webseiten bzw. auf dem Server stattfindet, erfolgt die Off-Page-Optimierung außerhalb der Website, z.B durch natürliche Links (Backlinks), die von anderen, am besten Themenrelevanten Websites auf Ihre verweisen. In diesem Blog soll es allerdings nur um die SEO On-Page- Optimierung gehen.

Wozu brauchen Sie SEO?

Wenn man sich folgende Fakten vor Augen hält, wird jedem schnell klar, wie wichtig eine professionelle Suchmaschinen-Optimierung für eine erfolgreiche Webseite ist.

  • 75% – 85% der User, die nach Informationen suchen, tun dieses nur auf der ersten Seite.
  • die Mehrheit ignoriert bezahlte Werbung auf den ersten Plätzen und konzentriert sich lieber auf die organischen Inhalte.

Die großen der Branche, allen voran Google, hüten Ihre Suchalgorithmen wie einen Schatz. Das ist auch verständlich, entscheiden diese doch letztendlich, ob es Ihre Seite im Internet auf einen der vorderen Plätze schafft. Die Algorithmen werden von den Suchmaschinenbetreibern ständig verändert und so kann SEO für Webdesigner zu einer Schwerstarbeit werden.

Zählten vor einigen Jahren noch die Seitenstruktur, Keywords und Backlinks zu den Grundlegenden SEO-Faktoren, müssen heute noch weitere Faktoren berücksichtigt werden. Auch das Nutzerverhalten, wie die Klickrate engl. Click-Through-Rate (CTR) und Absprungrate engl. Bounce Rate entscheiden heutzutage über ein erfolgreiches Ranking Ihrer Website. Dazu kommt, dass Google seit April 2015 neue Richtlinien unter dem Decknamen „mobile friendly“ für mobile Geräte bestimmt hat. Somit werden Seiten, die sich an das responsive Webdesign orientieren, bei der Platzierung/Ranking bevorzugt.

In diesem Artikel geht es um die grundlegenden Dinge der SEO Optimierung.

1. Suchbegriffe (Keywords) für SEO ermitteln

Der erste SEO Arbeitsschritt sollte die Ermittlung der relevanten Suchbegriffe sein. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • welche Dienstleistung oder welches Produkt bieten Sie an?
  • mit welchen Keywords finden Sie die Dienstleistung oder das Produkt bei der Konkurrenz?

Nehmen wir mal an, Sie verkaufen handgestrickte Wollmützen mit Bommel.
Um die Relevanz der Suchbegriffe und Suchphrasen zu ermitteln, gibt uns Google ein hervorragendes und mächtiges Keyword-Tool an die Hand. Der Keyword-Planer, kann nach einer kostenlosen Anmeldung frei genutzt werden. Normalerweise ist dieses Programm für Anzeigekunden (AdWords) gedacht, kann aber auch für die normale Webseiten Optimierung perfekt eingesetzt werden.

Mit der Einführung der neuen Version, müssen nun Kontodaten hinterlegt werden. Es ist trotzdem weiterhin kostenlos.

Keywords und Suchphrasen finden

Um jetzt möglichst Zielgenaue und produktspezifische Suchbegriffe für unsere Wollmützen Homepage einzusetzen, lassen wir uns vom Google-Keyword-Planer Vorschläge unterbreiten und schauen, wie oft unser Hauptwort im Monat gesucht wird. Nach Eingabe von Suchbergriff „Wollmützen“, sehen wir passende Alternativwörter bzw. Wortgruppen, die zu unserem Produkt passen. Das Keyword Wollmützen, wird 1300-mal im Monat gesucht, das ist nicht besonders viel, daher muss ein anderes, Themenbezogenes Keyword her.

Unsere SEO Analyse liefert uns gleich zwei passende Keywords. „Mützen“ und „Mütze“. Damit ist klar, diese Wörter müssen unbedingt zu einem bestimmten Prozentsatz in unserer Webseite vorkommen.

google Adwords keyword planer

Sie sehen, die richtigen Suchbegriffe zu finden ist nicht schwer, es erfordert natürlich etwas Zeit, die sich aber später auszahlen wird.

2. SEO liebt Content mit Mehrwert

Der richtigen SEO-Text sollte immer einen Mehrwert für Ihre Leser bringen. Viele Seiten bestehen aus langen Textblöcken, nur um möglichst viele Suchbegriffe unterzubringen. In unserem Beispiel der „Wollmützen“, sehe ein negatives Beispiel in etwa wie folgt aus:

Wunderschöne Wollmützen, für den Winter, die warm halten und zudem stylisch aussehen. Wollmützen gibt es eine Menge auf dem Markt, aber unsere Wollmützen…

Hier ist auf wenigen Textzeilen das Keyword zu oft verwendet worden. Zudem bringt es überhaupt keinen nennenswerten Mehrwert für den Leser. Dass eine Wollmütze im Winter warm hält, setzt man voraus und dass es davon eine Menge gibt, ist uns eigentlich auch egal.

Hier ein Besucher und SEO freundlicher Text:

In unserem Shop, haben wir eine große Auswahl an Mützen. Ob handgestrickte Wollmützen für die kalte Jahreszeit oder Sommerhüte aus Stoff, Korb und Filz. Alle Mützen sind in der Größe 52-63 innerhalb von 24h lieferbar.

Dieser Text bringt den Lesern einen echten Mehrwert. Neben den Größenangaben, der verfügbaren Materialien wird auch das zuvor ermittelte Keyword „Mütze“ verwendet.

3. Vermeiden Sie „Duplicate Content“

Duplicate Content bedeutet, dass ein identischer Inhalt (Seitentext) auf einer bzw. mehreren Websites zu finden ist. Es wird unterschieden zwischen, internen und externen Duplicate Content:

Interner Duplicate Content:

Beispiel 1

kann entstehen, wenn Sie z. B. eine Textpassage auf mehreren Ihrer Unterseiten veröffentlichen. Denkbar wäre in etwa:

Mit unseren hochwertigen handgestrickten Wollmützen, ziehen Sie die Blicke auf sich. Schauen Sie noch heute in unserem Mützen-Shop vorbei und seien Sie für den Winter gewappnet.

Diese Botschaft, könnte nun auf jeder Unterseite am Schluss des eigentlichen Contents auftauchen. Der Webmaster möchte damit erreichen, dass der Website Besuchen auf jeder Seite über den Shop informiert wird.

Beispiel 2

Auch das beliebte Content Management System WordPress erzeugt, meist ohne Wissen des Webdesigners doppelten Content. Werden nämlich die Kategorien oder auch Tags verwendet, stellt das CMS den Inhalt in einer neuen Seite dar. In unserem Beispiel sieht das dann ungefähr so aus:
Auf unserer fiktiven Website gibt es 2 Menüpunkte, Wollmützen und Filzhüte. Klickt der Besucher nun auf Wollmützen, erhält er alle Informationen zur eben dieser Kopfbedeckung. Nun hat der Webdesigner zudem noch Kategorien und Tags angelegt. Zur Auswahl stehen die Kategorien: Wintermützen und Trachtenhüte. Wählt nun ein Webseiten Besucher die Kategorien Wintermützen, bekommt er den gleichen Content wie unter Wollmützen angezeigt, nur eben unter einem separaten Link und auf einer neuen Website.

  • http://www.hut-domain.com/kategorie/wintermützen
  • http://www.hut-domain.com/wollmützen

Externer Duplicate Content

Beispiel 1

ein Beispiel für externen Duplicate Content kann man sehr oft im Netz auf multilingualen Websites beobachten. Mehrsprachige Websites sind eine feine Sache und können den Kundenstamm enorm erweitern. Allerdings sollte sich der Webdesigner auch Mühe geben und nicht auf Teufel komm raus Seiten in allen Sprachen anlegen, diese dann aber mit den gleichen deutschen Inhalten füllen, nur weil er der spanischen Sprache nicht mächtig ist. Entweder er lässt es gleich, oder besorgt sich ein Übersetzer für seine Webseiten.
Egal ob extern oder intern, Duplicate Content sollte auf jeden Fall vermieden werden. Google sieht darin einen Betrugsversuch und straft Ihre Website ab. Das Ergebnis ist ein schlechteres Ranking.

4. Bilder in Websites richtig verwenden.

Die größte Datenbank für Bilder besitzt mal wieder Google, daher ist es nicht verwunderlich, dass der Suchmaschinen-Riese besonderen Wert darauf legt, dass neben dem Content auch Bilder für das Web optimiert sind.
Fotos werten den Content auf und machen ihn für den Leser attraktiver. Daher sollten Sie in Ihrer Website auch ausreichend Bilder verwenden, die bestimmte SEO Anforderungen erfüllen müssen.

  • Datengröße: auch im Zeitalter von Highspeed Internet, spielt die Datengröße eines Bildes im Internet eine große Rolle. Für das Web optimierte Fotos, werden von Google schneller indexiert.
  • Bildgröße: zu kleine Bilder (z. B. Thumbnails) werden von Google, wenn überhaupt nur sehr schwer in den Index aufgenommen. Ein guter Richtwert sind min. 300 Pixel.
  • Dateiname: spielt für ein gutes Ranking in der Bildersuche eine enorm wichtige Rolle. Benennen Sie Ihre Bilder mit aussagekräftigen und zum Bild passenden Namen. Mehrfach Benennungen werden durch einen Bindestrich getrennt.Geben Sie spaßeshalber mal in den Suchschlitz von Google „IMG002.JPG“ ein. Sie werden abertausende von Einträge sehen, bei denen der Webmaster zu faul war das Bild richtig zu benennen, oder es einfach nicht besser wusste.
    Img002.jpg (schlecht)
    graue-wollmuetze-bommel.jpg (richtig)
  • Bildformat: auch das Bildformat spielt für SEO eine Rolle. Bilder im Querformat Format 4:3 werden vorrangig in den Suchergebnissen aufgelistet und häufiger angeklickt.

5. Auch Überschriften (Headlines) sind SEO relevant.

Überschriften sind wichtig und sorgen für einen guten Lesefluss bei Ihren Besuchern. Lange Artikel lassen sich besser überfliegen und die Leser können die für Sie interessanten Punkte schneller rausfiltern Neben der Nutzerfreundlichkeit, können richtig eingesetzte Headlines aber auch für ein besseres Ranking verantwortlich sein. Folgende Dinge sind für Überschriften SEO relevant:

  • Web Überschriften müssen hierarchisch eingesetzt werden. Das bedeutet, wenn es auf der Website eine h1 verwendet wird, muss es auch eine h2 geben bevor eine h3 eingesetzt wird.
  • h1 sollte für die wichtigsten Informationen und Keywords verwendet werden.
  • h2 Überschriften sind für Google nach der h1 die wichtigste Headliners.
  • h3 aus SEO Sicht eher zweitrangig sollten aber für eine bessere Strukturierung von langen Texten, dennoch verwendet werden.
  • h4 können bei SEO vernachlässigt werden
    Überschriften in Webseiten sind sehr wichtig und sollten daher sinnvoll und Seo relevant eingesetzt werden.